Against The Dark

Against The Dark
Am Besten sage ich es gleich und gerade heraus: Das ist mit Sicherheit einer der allerschlechtesten Filme aus 2009 und der letzten Jahre, das Übelste das mit dem Namen Steven Seagal in Verbindung gebracht wird und einfach unerträgliche Zeitverschwendung. Unfassbar welche uninspirierten Anfänger in Hollywood ungestraft Geld verprassen dürfen.
Das Gute
Es gibt nichts Gutes an diesem Film. Nicht Drehbuch und Plot, nicht Musik (hatte er überhaupt Musik?), Kameraführung oder die Schauspieler konnten auch nur ansatzweise überzeugen bzw. unterhalten. Traurig aber wahr.
Das Schlechte
Der Film ist von der ersten Sekunden an in tiefster Dunkelheit gedreht, das soll ihn bedrohlicher machen, der einzige Effekt aber ist, dass man permanent vergeblich versucht zu erkennen was da eigentlich vor sich geht. Ein weiterer Grund für den Lichtmangel war der offensichtliche Versuch die furchtbar schlecht choreografierten und durchgeführten Kampfszenen weitgehend zu kaschieren, bei denen unbewegliche Darsteller, eine einfallslose Kameraführung, schwache Spezialeffekte und vor allem brutale und stümperhafte Schnitte dem Zuschauer jegliche Unterhaltung verweigern. In einzelnen Szenen werden die Einstellungen so abgehackt aneinandergeschnitten und bei diesem Streifen hat das nichts mit Zensur zu tun, sondern einfach mit Unfähigkeit des Regisseurs und des Cutters.
Das Hässliche
Die Schauspieler sind durch die Bank vollkommen untalentiert und uncharismatisch. Steven Seagal tritt als wortkarger Hüne (und das ist jetzt echt positiv ausgedrückt, man macht sich Sorgen um seinen Gesundheitszustand wenn man ihn so sieht) auf, der mit seinem seltsamen Haufen Kämpfer durch den Film marschiert und Zombies (überwiegend) mit Messern und Schwertern hinmetzelt. Natürlich nicht weil das klug ist, sondern angeblich „cooler“ und dabei mehr Blut in die Umwelt verteilt. Diese sinnfreie und instrumentalisierende Grundattitüde ist auch das Unerträglichste an diesem Film. Er könnte unter Umständen als der Film mit den meisten haarsträubenden Logikfehlern, unsinnigen Szenen und Aktionen und schlechtesten Darstellungen altbekannter Handlungen in die Geschichte eingehen. Selbst die Dialoge sind überwiegend nur dazu da, den Film in die Länge zu ziehen, wenn man aktiv zuhört regt man sich nur noch mehr auf.
Fazit
Der Film basiert auf einem der wohl kürzesten Drehbücher der Geschicht, denn er hat definitiv kaum Handlung, alles wiederholt sich unzählige Male, es gibt kaum Dialoge – nur Geschwafel und Zombie-Gegrunze. Ich rate dringend davon ab seine Zeit mit diesem Machwerk zu verschwenden, man ist hinterher nur frustriert. Steven Seagal hat sich hiermit keinen Gefallen getan, das muss ein wahrer Freund sein, dem er seine Teilnahme und Unterstützung als Gefälligkeit zuteil kommen ließ. Seine Karriere ist schon lange auf einem Tiefpunkt, mit dieser furchtbaren Produktion und langweiligen Nebenrolle dürfte er sich selbst hartgesottene Fans vergrätzt haben.
Aigainst The Dark
USA 2009
Regie: Richard Crudo
Drehbuch: Mathew Klickstein
Genre: Horror/Action
Wertung: 1 von 10

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