Street Installations

•Donnerstag, 9. August 2007 • Kommentar schreiben

Der Künstler Mark Jenkins in den USA baut transparente Figuren aus Plastik in irritierende Szenen ein und postet Fotos und Videos davon im Web.
Besonders  gelungen finde ich das hier.

Abgefahrene Idee – The Picture of Everything

•Donnerstag, 9. August 2007 • Kommentar schreiben

Ein nicht ganz untalentierter Zeichner bastelt aus unzähligen Blättern mit tausenden comicartig gezeichneter Figuren und Plätze aus der westlichen Unterhaltungsbranche (Literatur, Comics, Filme etc.) ein riesiges Bild und veröffentlicht das eingescannte Ergebnis auf seiner Webseite.

Tausende bekannter Figuren aus Filmen, Büchern und Comics wie Star Wars, Star Trek, Herr der Ringe, Cthulhu oder X-Men, bevölkern das Bild. Da tummeln sich Sponge Bob und Flipper in Atlantis während an der Oberfläche die Nautilus in der Nähe des Love Boats schippert. Auf dem Land steht das Matterhorn direkt unter dem Taj Mahal, während im Dschungel Tarzan mit einer Horde Beanie Babies (mit Original Tag) am Fuße des Mt. Everest durchs Dickich huscht.

Über Character Keys kann man sich Ausschnitte der Bilder (derzeit gibt es schon ein unfertiges zweites Picture of Everything) genauer ansehen und per Mouse Over die Bezeichnung der dargestellten Figur(en), manchmal sogar ein weiteres Bild (z.B. das Innere der Miskatonic University) ansehen.

Eine sehr nette Idee, die in besserer technischer Ausführung das Zeug zu Modern Art oder zumindest hipper Deko hätte.

The Picture of Everything 2 by Howard Hallis

Das erste Bild dieser Art (The Picture of Everything) kann noch käuflich erworben werden und zwar als 60×78cm Fotodruck für die kleine Summe von 100$ (Künstlersignatur inkl.). Die erste Auflage (100 Stück) ist schon vergriffen, die zweite noch erhältlich – aber ebenfalls auf 100 begrenzt und laut Künstler die letzte bis das Picture of Everything 2 vollendet ist. Und das kann seiner Aussage nach noch Jahre dauern.

Auf http://www.hallis.biz/ findet man auch ein kurzes Interview (FAQ) mit dem Künstler, der sich durchaus der Tatsache bewusst ist, dass er nicht die Rechte hat all diese Figuren zu zeichnen und das Ergebnis auch noch zu verkaufen. Er hält sich jedoch für ein so kleines Licht, dass die Anwaltskanzleien der großen Studios, Verlage und Rechteinhaber sich nicht die Mühe machen dürften ihn in Regress zu nehmen. Mutig.

Weiterhin beweist Howard Hallis einen Hang zum Dramatischen – hat er doch das Original des Picture of Everything bereits 2005 medienwirksam verbrannt. Fotos und Movie dieser „Performance“ sind auf der Webseite hier zu finden.

So ein bischen daneben ist er ja schon der Howard…

Little Britain

•Donnerstag, 9. August 2007 • Kommentar schreiben

Die englische Kult Comedy Serie wird auch hierzulande immer bekannter und beliebter. Die beiden hässlichen Vögel Matt Lucas und David Walliams haben sich mit ihren skurrilen Figuren und witzigen Nonsene Sketchen einen Platz in der Ahnengalerie der britischen Komödianten nahe bei der Truppe von Monty Python redlich verdient. Im Gegensatz zur oft nervigen deutschen Comedy, bei der meist Blödeleien und das ständige Herumhacken auf dem jeweils anderen Geschlecht im Vordergrund stehen, veralbern sich die beiden Briten hier in Form überzogener Alltagsfiguren einfach selbst und lassen die Komik dabei gerne aus der Drögheit und Abstrusität der Situation entstehen. Der britische Humor des Duos macht auch vor Tabus nicht Halt, und damit meine ich jetzt nicht die Sketche über Schwule.

Wer also seit Monty Python schon lange nicht mehr so richtig über typisch britische Humor lache durfte, sollte sich mal ein zwei Folgen der Serie ansehen. Eventuell gefällt es ja.

Links
BBC Little Britain hier
Wikipedia Eintrag hier
1. Staffel auf DVD hier

Authoren: George R. R. Martin

•Donnerstag, 9. August 2007 • Kommentar schreiben

Über die Romane von GRRM wurde bereits viel geschrieben, wer sie kennt, ist vermutlich ausreichend im Bilde, wer noch nie von ihnen gehört hat, interessiert sich höchst wahrscheinlich weder für Fantasy- noch für (anspruchsvolle) Literatur. Meine persönliche Meinung und eine kurze Übersicht zum Zyklus Das Lied von Eis und Feuer soll hier dennoch nicht fehlen.

Fantasysagas
1996 erschien A Song of Ice and Fire in den USA und eroberte die Herzen der Fantasy Leser im Sturm. Natürlich wurde er sofort als der „neue Tolkien“ oder ähnlich beworben und reihte sich nahtlos in die Vielzahl von Fantasy Zyklen ein, die seit Mitte der 80er auf dem Markt sind und oft Geduld und Toleranz selbst wohlwollender Leser strapazieren – erscheinen die Fortsetzungen doch oft nur im Jahresrythmus und häufig auch mit einem klar erkennbaren Qualitätsschwund bei fortschreitender Titelnummer. Viele Authoren und Verlage beginnen epische Zyklen offenbar eher mit der Intention der Gewinnmaximierung als dem unstillbaren Wunsch eine fesselnde und neuartige Geschichte zu erzählen. So verlaufen sich Handlungsstränge und Charakterentwicklungen bei diversen Fantasy Zyklen nach spätestens 3 oder 4 Bänden in belanglosen Wiederholungen und langweilig ausgedehnten Geschichtchen ohne Biss.

Natürlich ist ein epischer Roman mit einigen tausend Seiten nicht mal eben in ein paar Monaten fertig zu stellen, und so müssen auch GRRM’s Fans sich sehr gedulden bis die heiß ersehnte Fortsetzung endlich erscheint.

Meine Meinung:

Die Saga ist unbedingt zu empfehlen für echte Bücherfans, denen die „Dragonlance Saga“ zu seicht und unblutig oder aber „Der Herr der Ringe“ zu geradlinig und vorhersehbar waren (keine Abwertung der genannten Romane beabsichtigt). Die überwältigende Anzahl an Personen bei Martin ist eine Herausforderung für den Leser, verfolgt der Author doch für jeden Protagonisten einen eigenen Handlungsstrang, lässt einige davon für mehrere Kapitel oder gar ganze Bände ruhen, um sie schließlich wieder aufzunehmen, und beleuchtet und vertieft dabei beinahe jeden der individuellen Charaktere. Auch über die Sprache und den Schreibstil visualisiert Martin ein Shakespeareskes Bild einer mittelalterlichen Monarchie, in der Gewalt und Verrat der einzige Weg zur Macht und oft zum Überleben sind. Die typischen Mittel der Fantasy – Magie und fremdartige Kreaturen – setzt Martin gekonnt sparsam ein und erhöht damit ihren Wirkungsgrad immens.

Wer nicht vor vielen tausend Seiten und einigen hundert Namen von Personen, Königshäusern und Orten zurückschreckt, sowie der Tatsache, dass er hier nicht ununterbrochen die Geschichte einer oder weniger Personen verfolgen muss, sondern schnell wechselnde szenenartige Ausschnitte einer komplexen Geschichte ganzer Königshäuser und Länder, der sollte sich Ein Lied aus Eis und Feuer unbedingt gönnen – vorzugsweise in der englischen Originalfassung.

Zum Inhalt der Romane kann man sich sehr gut hier informieren.
Wer mehr über den Author wissen möchte sollte sich die Wikipedia Seite oder auch die offizielle Seite (engl.) von George R. R. Martin hier ansehen.
Eine kurze Übersicht über die einzelnen Bände des Zyklus Das Lied von Eis und Feuer gibt es hier:

Englisch (Original)

Folgende Bände sind geplant:

  • A Dance with Dragons
  • The Winds of Winter
  • A Dream of Spring

Deutsche Taschenbücher

Für die deutsche Taschenbuchausgabe wurden alle Bände in jeweils zwei Bände geteilt, die wie folgt heißen:

Die Namen der weiteren Bände sind nicht bekannt.

Der Verlag dieser Taschenbuchvarianten ist Blanvalet.

Gebundene deutsche Auflage

Inzwischen sind drei, auf jeweils 1000 Exemplare limitierte, gebundenen Auflagen herausgegeben, die jeweils der englischen Version entsprechen. Die Übersetzung wurde leicht angepasst, 200 teurere Exemplare sind jeweils nummeriert und von George R. R. Martin handsigniert. Das gilt außerdem für die noch nicht veröffentlichten Ausgaben des „Eis-und-Feuer“-Zyklus’.

Der Verlag dieser „Luxusvarianten“ ist FanPro.

Guitar Hero Encore: Rocks the 80s

•Mittwoch, 8. August 2007 • Kommentar schreiben

Als bekennender Guitar Hero Junkie und Heavy Metal Fan bin ich natürlich ob der (für mich) überraschenden Ankündigung zur Veröffentlichung eines weiteren Teils der GH Serie nahezu vollkommen aus dem Häuschen. Offiziell ist es bereits zu haben und ich kann es kaum abwarten endlich meine Polyethylen Gitarre stimmen zu können um die Songs aus folgender Trackliste schrammeln zu dürfen:

Caught in a Mosh (as made famous by Anthrax)
Balls to the Wall (as made famous by Accept)
Electric Eye (by Judas Priest)
Los Angeles (as made famous by X)
Police Truck (as made famous by Dead Kennedys)
We Got the Beat (as made famous by The Go Go’s)
(I Think I’m) Turning Japanese (as made famous by Vapors)
Seventeen (as made famous by Winger)
Because, it’s Midnite (by Limozeen)
Hold On Loosely (as made famous by .38 Special)
No One Like You (as made famous by Scorpions)
Only a Lad (as made famous by Oingo Boingo)
Ballroom Blitz (as made famous by Krokus)
The Warrior (by Scandal)
What I Like About You (as made famous by The Romantics)
Wrath Child (as made famous by Iron Maiden)
I Wanna Rock (by Twisted Sister)
I Ran (by Flock of Seagulls)
Round and Round (as made famous by Ratt)
Metal Health (as made famous by Quiet Riot)
Holy Diver (as made famous by Dio)
Heat Of The Moment (as made famous by Asia)
Radar Love (as made famous by White Lion)
18 and Life (as made famous by Skid Row)
Bathroom Wall (as made famous by Faster Pussycat)
Lonely is the Night (as made famous by Billy Squier)
Nothing But a Good Time (as made famous by Poison)
Play With Me (as made famous by Extreme)
Shaken (as made famous by Eddie Money)
Synchronicity II (as made famous by The Police)

Die Webseite mit ein paar Infos findet ihr hier.

Auf meiner Wunschliste steht übrigens auch ein Wireless Controller ganz oben, auch wenn mein Wohnzimmer wildes Herumgehüpfe beim Klampfen nicht gut verkraften würde (bzw. ich auch nicht).

Talisman Spielbrett

•Mittwoch, 8. August 2007 • Kommentar schreiben

Einen ersten Blick auf das Spielbrett des bald erscheinenden Talisman Brettspiels kann man hier werfen.

Dark Heresy Gallerie

•Mittwoch, 8. August 2007 • Kommentar schreiben

Neue Bilder für WH40K Dark Heresy finden sich hier.

AT-43 Unit Box : Defender Snake erschienen

•Mittwoch, 8. August 2007 • Kommentar schreiben

Ein neues beeindruckendes Modell für die U.N.A. ist erschienen – der Defender Snake Läufer, der mit seinen Raketenwerfern exzellent geeignet ist zur Bekämpfung feindlicher Läufer und Panzerfahrzeuge. das Modell sieht ganz hervorragend aus und bietet ambitionierten Bastlern Raum für elektrische Modifikationen (Mini LEDs in die drei Scheinwerfer?).

Der Preis mit 40.00 € ist sicher stolz, der Defender ist allerdings auch fast doppelt so groß wie ein Fire Toad (30.00 €).
Im Set ist natürlich auch wieder einer der beliebten U.N.A. Container enthalten.

AT-43 Accessory Box: Expansion Set 04

•Mittwoch, 8. August 2007 • Kommentar schreiben

Das vierte Expansion Set für AT-43 ist ein gelungenes Bunker Modell mit zwei hohen Betonwällen (baugleich zu den Barrieren aus der Einstiegsbox). Das Set erscheint Mitte August und wird ca. 25,00 € kosten. Ein großes Bild findet man hier.

Die bisher verfügbaren Expansion Sets finden sich hier:

Expansion Set 1: (Maßband, Würfel, Distanz/Richtungs Schablone) 10.00 €
Expansion Set 2: 2 Container, 6 Beton Barrieren, 2 Nano Quellen 15.00 €
Expansion Set 3: Spielmarken 10.00 €

Sehr schön sind die Spielpläne aus Pappe, die man mittlerweile kaufen kann:
Reversible Gaming Tiles Set: 15 beidseitig bedruckte Papppläne von 30×30cm Größe, die das Innere der Fabrikwelt Damocles darstellen…Räume, Korridore,rätselhafte Räume. 20,00 €

Das Dach des Bunkers kann man abnehmen, die Stahltüre  herausnehmen.

AT-43 PrePainted Tabletop

•Montag, 30. Juli 2007 • Kommentar schreiben

Eine geniale Entwicklung für alle Freunde des gepflegten Zinnfiguren Schiebens sind die immer beliebter werdenden fertig angemalten Zinn- und Plastikfiguren wie z.B. die für das neue AT-43 Spiel aus dem Hause Rackham. Dies erspart Tage wenn nicht Wochen und Monate von anstrengender Pinselei und ermöglicht das Spielen mit Miniaturen „out of the box“.

Die Figuren von AT-43 sind bisher genial vom Design und die Qualität der Bemalung ist absolut ausreichen – niemand wird sie bei einem Painting Contest einreichen wollen, aber einmal auf dem Spieltisch aufgestellt sehen sie alle zusammen echt super aus. Rackham setzt auf Plastik um Kosten zu sparen hat aber keinerlei Einbußen bei der Qualität der Figuren hingenommen. Die Miniaturen sind sauber gegossen und zusammengebaut (einige Grate sind jedoch immer sichtbar), auf leicht dekorierte Basen montiert und recht detailliert angemalt. Nach persönlichem Geschmack können hier noch Verschönerungen vorgenommen werden – zum Spielen reicht es aber völlig aus und man ist endlich die schrecklichen silbernen und schwarz oder weiß grundierten Armeen los, die so oft bei anderen Spielen halb- bzw. unfertig die Schlachtfelder bevölkerten.

Daumen hoch für die fertig bemalten und gelungenen Figuren für AT-43. Preislich muss sich hier noch ein bischen was tun, besonders die Großmodelle sind, auch für Plastik, noch ein wenig teuer. Bei den Boxen mit mehreren Figuren, insbesondere der Einstiegsspielbox, kann man aber nichts meckern.

www.rackham.fr
AT-43 Forum (deutsch)